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Bartaffe

Macaca Silenus

Bartaffen nennt man auch Wanderus und gehören genauso wie die Rhesusaffen zu den Makaken. Ihre Ursprungsregion ist Südwest-Indien. Bartaffen leben in größeren Gruppen, die sich im Freiland aus einigen Männchen und vielen Weibchen zusammensetzen. Sie leben in den Bäumen und finden in den Baumkronen ihre Nahrung zum Beispiel die Culleniafrucht. Bartaffen sind sehr geschickt auch beim Öffnen von Futter wie die stachelige Schale der Frucht. Sie benutzen auch Werkzeuge wie die Menschen- und Kapuzineraffen. Sie leben in den letzten Primärwäldern der Western Ghats, im Gebirge Südindiens. 

 Die Art ist stark bedroht: Es gibt noch ungefähr 3.500 Tiere. Lebensraumzerstörung, Wilderei und der Straßenverkehr machen ihr schwer zu schaffen. Nur noch 2.500 ausgewachsene Tiere werden laut Schätzungen der Weltnaturschutzunion IUCN in ihrem Heimatgebiet vermutet. Auch die Erhaltung in Zoos ist schwierig. Bartaffen pflanzen sich aufgrund später Geschlechtsreife und langen Geburtsintervallen nur langsam fort. Somit erholen sich dezimierte Populationen leider schlecht. Der Kölner Zoo setzt sich besonders für die Bewahrung von Bartaffen ein, denn der Zoo führt schon lange das international koordinierte Erhaltungsprogramm für diese Art.

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