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Nilkrokodil

Crocodylus niloticus

Wie auch beim Flusspferd, liegen die Sinnesorgane der Krokodile auf einer Linie, so dass sie riechen und sehen ohne gesehen zu werden. Die Nasenöffnungen sind über einen langen Kanal mit dem Rachen verbunden. Das Herz ist so gebaut, dass beim Tauchen nur der Kopf mit sauerstoffreichem Blut versorgt wird. Krokodile können bis zu zwei Stunden unter Wasser bleiben ohne zu atmen. Die Augen sind durch ein drittes, durchsichtiges Lid, die sogenannte Nickhaut, geschützt und können die ganze Zeit unter Wasser geöffnet bleiben.

Der enorme Schädel der Krokodile ist mit 64 bis 68 Zähnen besetzt. Diese sind spitz zulaufend und hinten mit einer scharfen Kante versehen. Die Zähne werden etwa alle zwei Jahre ersetzt. Krokodile beißen mit einer solchen Kraft zu, dass ganze Stücke oder Extremitäten der Beute abgerissen werden. Größere Beutetiere werden im Wasser deponiert, bis sie so aufgedunsen sind, dass sie sich leicht zerfleischen lassen.

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