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Rotschulter-Rüsselhündchen
Rhynchocyon petersi
Rüsselhündchen sind Bodenbewohner die zum Schutz ein dichtes Unterholz benötigen. Als Unterschlupf nutzen Sie selbstgegrabene Höhlen, die sie mit Laub auspolstern. Sie ernähren sich von Gliedertieren, die sie mit Ihrer langen Nase im Laub suchen. Sie leben monogam, wobei das Paar nur in der Paarungszeit zusammenlebt und den Rest der Zeit gehen sie getrennter Wege.
Weibchen können bis zu 6x im Jahr Junge werfen. Die Jungtiere werden in Nestern abgelegt und nur zum Säugen von der Mutter aufgesucht. Bereits nach 3 Wochen verlassen sie das Nest und nach 20 Wochen suchen sie sich ein eigenes Territorium. Alle in Europa gehaltenen Rotschulter-Rüsselhündchen gehen auf ein Paar zurück, das 2013 in Rotterdam zusammengeführt wurde.
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